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Teil 2/2  von Kreativteammitglied Nicole H. zum gemeinsamen Projekt mit Annika
„Bible Art Journaling auf Sommertour“

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Wie ihr ja wisst, gehen Annika und ich mit euch für zwei Wochen „on tour“ – auf Reisen. Dazu gab es schon einen Blogpost von Annika, eine Sommerchallenge (die auch noch läuft), und nun kommt noch ein Blogpost von mir. Viel Spass beim Lesen.

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Nächste Woche geht es für mich noch einmal in die Ferien, diesmal in die schweizer Berge. Im See baden, wandern, Sightseeing, eine gute Freundin besuchen und (hoffentlich) die Sonne geniessen – das steht auf dem Programm.

Und natürlich kommt auch meine Journalingbibel mit. Ich habe noch einmal nachgeschaut, was genau „journaling“ heisst. Es bedeutet: „ein Tagebuch führen“, „aufzeichnen“. Na also, „aufzeichnen“, das passt doch perfekt zu dem, was ich mir vorgenommen habe…

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Ferien sind Ferien und eben nicht Alltag, und so soll es sein, aber manchmal habe ich mich früher dabei ertappt, dass es auch ein wenig Ferien von Gott waren. In der Gemeinde läuft das Programm auf Sparflamme, weil alle weg sind, und im Urlaub ist oft keine Möglichkeit, in den Gottesdienst zu gehen. In der Bibel zu lesen, das fiel mir auch oft schwer, ich hatte weder Musse noch einen ruhigen Ort. Meist lag sie dann unbenutzt im Koffer.

Seit ich Bible Art Journaling mache, ist das anders. Meine Journalingbibel ist immer mit dabei, und wenn es platzmässig dann doch nicht zum Journaln reicht (im Zelt oder im Hotelzimmer), so mache ich mir Notizen, fotografiere, was ich in der Bibel festhalten will und markiere meine Bibelstellen, die ich ausgewählt habe. So habe ich es dieses Jahr in Nordirland gemacht. Zu Hause journal ich dann meine Seite dazu. Aber meist setze ich mich direkt dran und halte meine Erinnerung fest, so, wie bei der Seite unten:

„Der Himmel freue sich und die Erde juble.

Das Meer und alles, was darin ist, soll seinen Ruhm verkünden.

Die Felder und alles, was darauf wächst,

und auch die Bäume des Waldes sollen sich freuen vor dem Herrn.“

                                                        Psam 97, 11-12

 

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Auf diese Weise nehme ich Gott mit in die Ferien, erlebe den Augenblick mit ihm und bin dankbar für den Moment. Manchmal bleibe ich einfach stehen und sage nur „Danke, Herr“. Er weiss ja, was ich meine.

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Was ich in den Ferien so geniesse, sind die neuen Eindrücke. Dieses Jahr, so habe ich mir vorgenommen, möchte ich nicht nur auf die „grossen Dinge“ achten, sondern auch die Augen aufmachen und die kleinen Schätze der Welt wahr nehmen und festhalten.

 

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An der Küste Nordirland waren wir an der Causeway Coast, das Muster der Steine dort ist wirklich einzigartig und musste von mir in der Bibel fest gehalten werden. In Belfast gibt es viele wunderschöne kleine und grössere Dinge zu entdecken, eine wunderschöne Uhr, ein Gedicht an der Häuserwand…

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…ein Mosaik vom Garten Eden in der Kathedrale.

Als wir einmal wandern waren, hat es in der Nacht vorher geregnet, und der Regen hat Tropfen auf den Blättern hinterlassen, die wie kleine Perlen aussahen…

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Einer meiner „Perlen“ ist das Bild oben. Ich habe auf meiner Wanderung dieses schöne Blatt voller Wassertropfen gesehen, die wie kleine Perlen auf dem Blatt lagen. Da habe ich gleich meinen Fotoapparat genommen, das Blatt fotografiert und noch ein paar Blätter gepflückt und gleich, als wie zurück waren, gepresset. Zu Hause habe ich dann das Foto genommen und mit meinen prismacolor Farbstiften das Blatt abgemalt. Besonders die Wassertropfen waren mir wichtig. Dazu gibt es mehrer tolle Videos bei You Tube,  z.B.

 

 

Dazu haben ich folgen Bibelvers geschrieben:

„Die Gottesfürchtigen werden gedeihen wie Palmen und wachsen und stark werden wie die Zedern auf dem Libanon. Denn sie sind im Hause des Herrn gepflanzt und blühen in den Vorhöfen unseres Gottes. Noch im hohen Alter werden sie Frucht bringen und werden grün und lebendig bleiben, um zu bezeugen, dass der Herr gerecht ist.“

                                                                                                         Psalm 92, 13-16

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Welche kleinen oder grossen Perlen werdet ihr dieses Jahr in euren Ferien entdecken? Eine schöne Aussicht, eine besondere Begegnung oder einfach ein wunderschön geformter Wassertropfen…?

Für mich heisst es jetzt zumindest wieder – wie für viele von euch auch – Koffer packen. Und wie jedes Mal stellt sich mir die Frage: Welches Material nehme ich zum Journaln mit? Klar, am liebsten alles, aber das geht nun mal nicht, also muss ich mich, oh Schreck, beschränken. Nachdem ich beim ersten Mal viel zu viel mitgenommen hatte, habe ich mich dieses Jahr schon deutlich eingeschränkt, nach dem Motto „weniger ist mehr“. Also habe ich meine Basics eingepackt und mir vorher überlegt, mit welchem Material ich in den Ferien arbeiten möchte: Aquarellfarben, Farbstifte, Stempel oder Pastellfarben… Das hat sich im letzten Urlaub bewährt. Klar, man schränkt sich ein, aber hey, es ist ja nur für zwei Wochen…; )

Annika und ich haben euch mal fotografiert, was wir dieses Jahr mit in die Ferien nehmen. Vielleicht hilft es euch, euer eigenes Material zusammen zu stellen.

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(eine kleine Box mit Leim, micron 0,5, Bleistift, Radiergummi, Spitzer, Wassertankpinsel, Sprühflasche (um Wasser zu transportieren), molotow masking pen, weisser Stift, kleines Stempelkissen, Büroklammern, kleiner Acrylblock, kleines Lineal, kleine Dose mit abgefülltem gesso matte gel medium, clear stamps, daneben Aquarellfarben, eine Auswahl an Prismacolor Farbstiften und meine englische Journalingbibel, dazu eine Instax Kamera.(nicht im Bild)

Nun bin ich gespannt, was ich nächste Woche alles entdecken werde, und ebenso, was ihr in euren Ferien für Perlenmomente findet.

Die Sommerchallenge, die jetzt gerade läuft, ist ja eine gute Möglichkeit, sie fest zu halten und auch mit anderen zu teilen.

Eine fortlaufend aktualisierte Fotogalerie mit allen Einsendungen zur Sommerchallenge findet man hier.

Hier geht es nochmal zu dem Gratis Printable

 

Und so wünsche ich euch weiterhin schöne Ferien,

eure